NLP-Grundannahmen
Philosophisch betrachtet steht NLP als pragmatische Erkenntnistheorie dem radikalen Konstruktivismus nahe und beruht auf verschiedenen Vorannahmen. Dies bedeutet, dass NLP-Anwender davon ausgehen, dass diese Aussagen wahr sind, ohne deren Allgemeingültigkeit zu behaupten (Wir tun so, als ob das wahr wäre). Auf dem Hintergrund dieser Sichtweisen zu handeln und zu kommunizieren lässt unser Leben und unsere Interaktionen mit anderen effektiver, interessanter, befriedigender und reichhaltiger werden.
Einige dieser Vorannahmen sind:
- Menschen reagieren auf ihr Bild der Realität, nicht auf die Realität selbst.
- Die Landkarte ist nicht das Territorium, die Speisekarte nicht das Menü.
- Die Basis für wirksame Kommunikation ist Rapport.
- Jedes Verhalten enthält eine Absicht, die etwas Bedeutsames für den Handelnden sicherstellt.
- Menschen treffen stets die beste Entscheidung, die sie zu einer gegebenen Zeit treffen können. Sie wählen den effektivsten Weg, den sie zur Zeit kennen. Lernen sie bewusst oder unbewusst eine bessere Möglichkeit kennen, werden sie diese auch nutzen.
- Flexibilität: Wenn etwas nicht funktioniert, mach was anderes!
- Die Bedeutung der Kommunikation liegt in der Botschaft, die wir bekommen. In der Kommunikation gibt es keine Fehler, kein Versagen, sondern nur Erfahrungen, Ergebnisse und Feedback.
- Wir verfügen über die Ressourcen, die wir zur persönlichen Veränderung benötigen. Eine Veränderung kann schnell gehen und darf Spaß machen.
- Die Energie fließt dahin, wo die Aufmerksamkeit fokussiert ist.
- Unsere Gefühle regulieren wir selbst.


